ABO+2019-08-06 05:30

Reformierte Kirchgemeinden sollen fusionieren

Stäfa/Hombrechtikon

Die Behörden schlagen vor, die Kirchgemeinden von Stäfa und Hombrechtikon zusammenzulegen. Nun entscheiden die Stimmberechtigten, ob Verhandlungen aufgenommen werden.

Geht es nach dem Willen der Kirchenpflegen, schliessen sich die reformierte Kirche Stäfa und Hombrechtikon bis 2022 zusammen.

Geht es nach dem Willen der Kirchenpflegen, schliessen sich die reformierte Kirche Stäfa und Hombrechtikon bis 2022 zusammen.

(Bild: Silvia Luckner/Sabine Rock)

  • Michel Wenzler

5200 Reformierte lebten Ende 2018 in Stäfa, in Hombrechtikon waren es gemäss dem Statistischen Amt des Kantons Zürich 3060 Mitglieder. Die Tendenz: sinkend. In beiden Kirchgemeinden zusammen reduziert sich die Zahl jährlich um etwa hundert Personen. Mit diesem Problem kämpfen praktisch alle Kirchgemeinden im Kanton. Die reformierte Landeskirche hat deshalb mit dem Projekt «Kirchgemeinde plus» einen Reformprozess eingeleitet: Sie will, dass die Gemeinden stärker zusammenarbeiten oder fusionieren.

Zürichsee-Zeitung